Tierschützer kritisieren Kirche wegen Hubertusmesse


Hubertusmesse der Kreisjägervereinigung Heidenheim in der katholischen Pfarrkirche zu Dischingen 2012. Foto: Klaus-Dieter Kirschner
Hubertusmesse der Kreisjägervereinigung Heidenheim in der katholischen Pfarrkirche zu Dischingen 2012. Foto: Klaus-Dieter Kirschner
Hubertusmessen, die vornehmlich von Jägern mitverantwortet und besucht werden, sind nicht mit der christlichen Ethik der Achtung vor dem Leben vereinbar, sagen Tierschützer.

Heidenheimer Zeitung

Im Vorfeld einer Hubertusmesse am 13. November in der katholischen Kirche Christkönig übt „Christen für Tiere“, eine Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA, scharfe Kritik an den Verantwortlichen der Kirchengemeinde für die Ausrichtung des Gottesdienstes.

Hubertusmessen, die vornehmlich von Jägern mitverantwortet und besucht werden, sind nicht mit der christlichen Ethik der Achtung vor dem Leben vereinbar: Sie bilden häufig den Auftakt zu Drückjagden, bei denen Hobbyjäger durch die Wälder ziehen und unzählige Tiere hetzen und töten. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für die Jagd in deutschen Wäldern, denn sie ist nicht dazu geeignet, Wildtierpopulationen dauerhaft zu regulieren. Daher bittet „Christen für Tiere“ die Kirchenvertreter in einem Brief, sich künftig von den gewaltverherrlichenden Messen zu distanzieren.

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