Afghanistan: Die Rückkehr des Taliban-Albtraums


Taliban-Zielbild: Das Generalkonsulat in Masar-i-Scharif. Bild: Taliban
Taliban-Zielbild: Das Generalkonsulat in Masar-i-Scharif. Bild: Taliban
Nach den Anschlägen auf das deutsche Generalkonsulat und auf die US-Militärbasis in Bagram: Keine Hoffnung am Hindukusch, auch nicht mit Trump?

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Die Taliban wurden unterschätzt. Gute Nachrichten aus Afghanistan waren wichtiger für die PR-Kampagne des freien Westens, der den Terrorismus besiegt und Demokratie aufbaut. Nun führen die „afghanischen Rebellen“ mit einer quasi-chirurgischen Kriegsführung vor, dass dies eine grobe Fehleinschätzung war.

Zwei Anschläge innerhalb weniger Tage, ausgeführt an schmerzhaften Stellen, und die alte Erkenntnis klopft wieder an die Tür: In Afghanistan ist kein Sieg für auswärtige Mächte möglich, nur Niederlagen. Ist der Rückzug die bessere Lösung? Manche erhoffen sich vom neuen US-Präsidenten, dass er diese Richtung einschlägt.

Der Angriff am Donnerstagabend auf das deutsche Generalkonsulat in Masar-i-Scharif, bei dem mindestens sechs Menschen ums Leben, unter ihnen afghanische Zivilisten und Sicherheitskräfte, und sehr viele verletzt wurden, war „gefährlicher als bislang bekannt“, wird heute berichtet.

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