Star-Architekt Libeskind über Gentrifizierung: „Baut höher, dann bleibt die Stadt bezahlbar“


Daniel Libeskind vor dem durch ihn umgestalteten Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden (2011). Bild: wikimedia.org/CC BY 2.0 / ©Bundeswehr/Mandt
Daniel Libeskind vor dem durch ihn umgestalteten Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden (2011). Bild: wikimedia.org/CC BY 2.0 / ©Bundeswehr/Mandt
New York, Paris, Berlin – Geringverdiener werden aus den Zentren vertrieben. Stararchitekt Daniel Libeskind fordert ein radikales Umdenken.

Ein Interview von Benjamin Bidder | SpON

Wenige Fragen werden in deutschen Großstädten so hitzig diskutiert wie diese: Wie viel darf, wie viel soll Wohnen kosten? Die Bundesregierung hat eine Mietpreisbremse eingeführt, Berlin geht gegen die Vermietung von Ferienwohnungen vor. Die Immobilienpreise steigen dennoch weiter, besonders in Großstädten. In München etwa kostet der Quadratmeter bis zu hundertmal mehr als in der Provinz – auch deshalb, weil internationale Investoren deutsche Immobilien als lohnendes Anlageobjekt ausgemacht haben.

Der US-Architekt Daniel Libeskind hat 14 Jahre in Berlin gelebt und verfolgt die Entwicklung mit Sorge. Der Immobilienboom „vertreibt die Menschen aus der Stadt, die der Stadt dienen, sich die Stadt aber nicht mehr leisten können“.

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