Deutschlands Präsidentensuche als Elitenprojekt


Schloss Bellevue in Berlin, Sitz des Bundespräsidenten.Foto: dpa
Schloss Bellevue in Berlin, Sitz des Bundespräsidenten.Foto: dpa
Die Bundespräsidentensuche wird zum Machtspielchen – muss das so sein? Der Umgang mit dem Amt erscheint respektlos. Ein Kommentar.
 

Von Ariane Bemmer | DER TAGESSPIEGEL

Die US-Präsidentenwahl, die gerade war, wird in ihrer Entscheidung allgemein bedauert, aber darüber hinaus als grundsätzlicher Appell verstanden, dass die Kommunikation zwischen dem sogenannten Establishment und dem sogenannten Volk geändert werden müsse. Sie müsse klarer und ehrlicher werden, um die Spaltung der Gesellschaft aufzuhalten, bestenfalls umzukehren. Raus aus den elitären Zirkeln der Politmächtigen, ihrer Beobachter, Deuter und Follower, heißt das Motto, Schluss mit der „Selbstbezogenheit der progressiven Eliten“, wie es Grünen-Chef Cem Özdemir gerade eben bei dem Treffen seiner Partei formulierte. Auf dass man sich im Land mal wieder besser verstehe.

Gute Einsicht, guter Ansatz, möchte man sagen. Dann macht mal!

Wie schwer das aber ist, zeigt sich zeitgleich an einem anderen Präsidentenprojekt: der Suche nach einem Kandidaten als Nachfolger von Bundespräsident Joachim Gauck.

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