Konrad-Adenauer-Altstipendiaten gegen erneute Kandidatur Merkels


CDU-Wahlplakat aus den 1950er Jahren. Konrad-Adenauer-Stiftung, Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP). Lizenz: CC-BY-SA 3.0 DE
CDU-Wahlplakat aus den 1950er Jahren. Konrad-Adenauer-Stiftung, Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP). Lizenz: CC-BY-SA 3.0 DE
Die Bundeskanzlerin riskiert nach Ansicht der parteiangehörigen und parteinahen Akademikerelite einen „Bruch mit den europäischen Partnern“

Von Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Widerstand gegen eine erneute Kanzlerkandidatur Angela Merkels kommt nicht nur aus der CSU: Eine Gruppe von Altstipendiaten der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich den Namen Konrads Erben gegeben hat, sieht das „Erbe“ des ersten deutschen Bundeskanzlers durch die derzeitige Kanzlerin „ernsthaft in Gefahr“.

Der Kreis umfasst nach eigenen Angaben etwa 500 Personen, hat aber insofern größere Bedeutung, als es sich hier nicht nur um Akademiker handelt, sondern um die besten davon, die der Partei angehören oder nahe stehen und einen Auswahlprozess durchliefen.

Geführt wird der Kreis vom Kölner Medienmanager Bernd Samland, der sich nach Berichten im Print-Spiegel und in der Welt über eine „zu 99 Prozent positive überwältigende Resonanz“ freut, obwohl er nach eigenen Angaben vom Nachrichtenmagazin mit dem aktuell oft parodierten Cover „natürlich nicht korrekt zitiert“ wurde. Er arbeitet derzeit an einem Papier mit dem Arbeitstitel „Rhöndorfer Manifest“, in dem die Forderungen seiner Gruppe gesammelt werden.

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