Teile der Evangelikalen kritisieren das Nein zur Judenmission


Für Kritik in Teilen der evangelikalen Bewegung sorgt das Nein der EKD-Synode zur Judenmission. Das Kirchenparlament hatte am 9. November einstimmig eine entsprechende Kundgebung verabschiedet.

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Darin heißt es, Christen seien ungeachtet ihrer Sendung in die Welt nicht berufen, Israel davon zu überzeugen, dass der Weg zu Gottes Heil nur über den Juden Jesus Christus führe: „Alle Bemühungen, Juden zum Religionswechsel zu bewegen, widersprechen dem Bekenntnis zur Treue Gottes und der Erwählung Israels.“ Kritik an dem Beschluss übt unter anderem das Netzwerk „Evangelium 21“. Dessen Vorsitzender, Pastor Matthias Lohmann (München), schreibt in einer Stellungnahme, die Erklärung der EKD stehe „im klaren Widerspruch zum biblischen Auftrag, allen Völkern das Evangelium zu verkündigen“. Man dürfe und solle darüber diskutieren, „wie gerade wir Deutschen, die wir am Volk Israel auf schreckliche Weise unvorstellbar schuldig geworden sind“, die Botschaft Jesu sensibel weitergeben: „Aber davon schweigen, dass Jesus gekommen ist, um Juden und Heiden zu retten, können wir nicht (vergleiche Römer 1,16-17).“

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