Thüringen: 75 Millionen Euro flossen seit 1999 für Kirchen


Bild: tilly
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Land und Bund haben allein seit 1999 insgesamt 45 Millionen Euro in den Erhalt Thüringer Kirchen und Kapellen gesteckt. Matthias Gißke vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sagte MDR THÜRINGEN, mit der Summe seien tausende Einzelvorhaben im Gesamtumfang von 75 Millionen Euro mitfinanziert worden.

MDR Thüringen

In den zehn Jahren zuvor ist nach Angaben von Gißke sogar noch wesentlich mehr Geld in die Gotteshäuser geflossen, allerdings lasse sich dies nicht statistisch aufschlüsseln.

Insgesamt gibt es aktuellen Angaben zufolge in Thüringen knapp 1.800 evangelische und 225 katholische Kirchengebäude. Als herausragende Beispiele für den Kirchenerhalt nannte Gißke die Bartholomäus-Kirche Altenburg, die Herderkirche Weimar, die Eisenacher Georgenkirche, die Rastenberger Coudraykirche und die Stadtkirche Rudolstadt. Inzwischen gebe es nur noch wenige Dorfkirchen und Dorfkapellen in Thüringen, deren Verlust drohe, so Gißke vor dem Hintergrund des ersten Abrisses einer Kirche in Thüringen nach 1990.

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