Muslimische Studenten dürfen in Uniräumen nicht mehr beten


Stuttgart: Hausordnung wurde nach Zwischenfällen verschärft – Eines der anfallenden Probleme ist offenbar, dass sich im Islam Männer und Frauen zum Gebet trennen

kath.net

Nachdem es immer wieder Streit gab, weil muslimische Studenten in der Bibliothek beten wollten, hat die Universität Stuttgart die Hausordnung verschärft. Demnach sind „Veranstaltungen nicht universitären Charakters“ und „religiöse Veranstaltungen und Zusammenkünfte“ genehmigungspflichtig. Das bestätigte der Pressesprecher Hans-Herwig Geyer der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. „Es kam in beiden Universitätsbibliotheken in den zurückliegenden Monaten zu Situationen, bei denen muslimische Gläubige zwischen Bücherregalen beteten. Dabei wurde von muslimischen Kommilitonen versucht, Studierende und Beschäftigte am Eintreten in diese Bibliotheksräume zu hindern mit der Begründung, betende Gläubige nicht stören zu dürfen.“ Geyer stellt klar: „Die Universität ist ein säkularer Lernort. Möglichkeiten zum Beten bestehen in Räumen der Stille am ökumenischen Zentrum, das nicht zur Universität gehört und in den campusnahen Kirchen und Moscheen.“

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