So stellt sich die AfD deutschen Sexualkunde-Unterricht vor


 Sexualkunde-Unterricht soll nicht nur vermitteln, wie die Gebärmutter funktioniert und wie man beim Sex verhütet. Die AfD fürchtet so eine
Sexualkunde-Unterricht soll nicht nur vermitteln, wie die Gebärmutter funktioniert und wie man beim Sex verhütet. Die AfD fürchtet so eine „Frühsexualisierung“ von Kindern. © Julian Stratenschulte/DPA
Werden unsere Kinder in der Schule viel zu früh über Homo-, Trans- und Bisexualität unterrichtet? Die AfD meint, ja. Mit dem neuen Positionspapier zum Reizthema Sexualkunde-Unterricht will die Partei ein Zeichen gegen die „Frühsexualisierung“ setzen. Die Grünen sind entsetzt.

stern.de

Die AfD wendet sich gegen eine ihrer Ansicht nach zu frühe Aufklärung von Kindern über sexuelle Vielfalt. Statt Homo-, Trans- und Bisexualität solle im Sexualkundeunterricht vielmehr die klassische Familie und die Ehe zwischen Mann und Frau als „primäres Lebensziel“ vermittelt werden, heißt es in einem Positionspapier, das der Vorsitzende der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, am Dienstag in Magdeburg vorstellte. Konkrete Beispiele aus Lehrplänen oder Schulbüchern nannte er nicht. Man wolle präventiv ein Zeichen setzen. Die „Magdeburger Erklärung zur Frühsexualisierung“ wurde nach einer Sitzung aller AfD-Landtagsfraktionen in Magdeburg erstellt.

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