Theologieprofessorin: Krampfhafte Selbstsorge prägt die Zeit


In der modernen Gesellschaft leiden nach Einschätzung der Theologieprofessorin Christiane Tietz viele Menschen an einer krampfhaften Sorge um sich selbst.

evangelisch.de

Die aktuelle Zeit sei bestimmt „durch tiefgehende Sorge von Menschen darum, zu kurz zu kommen, nicht genug für sich selbst zu haben“, sagte die Leiterin des Instituts für Hermeneutik und Religionsphilosophie der Universität Zürich am Dienstag in Bielefeld. „Es ist für diese Menschen offenbar nicht mehr spürbar, dass sie einen Wert haben, dass sie anerkannt sind und bedeutsam.“

Diese Sorge sei bei der US-Präsidentschaftswahl „in beängstigender Weise“ deutlich geworden, sagte Tietz in einem Vortrag mit dem Titel „Von der Freiheit und Unfreiheit eines Christenmenschen“ vor der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen. „Wer formuliert: ‚America first‘, bei dem scheint die Botschaft von der Zuwendung Gottes allein aus Gnade noch nicht angekommen zu sein“, fügte die Theologin mit Blick auf den Wahlkampf-Slogan des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hinzu.

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