Ameisen-Apotheker


Apterostigma-Ameisen. Foto: Carlos de la Rosa / Organization for Tropical Studies
Apterostigma-Ameisen. Foto: Carlos de la Rosa / Organization for Tropical Studies
Wissenschaftler hoffen, dass eine Substanz, die pilzzüchtende Ameisen zur Schädlingsbekämpfung nutzen, als neues Antibiotikum eingesetzt werden kann

Von Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Ein Team aus Wissenschaftlern Universidad de Costa Rica (UCR), der Harvard University und der University of Wisconsin-Madison haben ein Patent auf ein neues Antibiotikum namens Selvamicin angemeldet, das eigentlich schon seit 50 Millionen Jahren zur Bekämpfung parasitärer Pilze eingesetzt wird – aber nicht von Menschen, sondern von Apterostigma-Ameisen die in Costa Rica leben.

Selvamicin, das nach seinem Entdeckungsort La Selva benannt wurde, hat den Erkenntnissen der Forscher nach nicht nur die Fähigkeit, das Wachstum des auch für Menschen schädlichen Pathoges Candida albicans (das Windelpilz und andere Erkrankungen im Genitalbereich und an den Schleimhäuten verursacht) zu hemmen, sondern diesen Pilz auch zu töten, wenn man es richtig einsetzt. Darüber hinaus könnte es gegen die Pilzerkrankung Aspergillose helfen, die die Lunge und andere Organe befällt und allergische Reaktionen hervorruft.

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