EU-Kommission überlegt Einreisegenehmigung nach US-Vorbild


foto: ulrich baumgarten / vario images / picturedesk.com Die EU-Kommission schlägt vor, bei der Einreise in die EU noch genauer hinzusehen.
foto: ulrich baumgarten / vario images / picturedesk.com Die EU-Kommission schlägt vor, bei der Einreise in die EU noch genauer hinzusehen.
Angehörige von Drittstaaten sollen auch nach Gesunheitszustand, Vorstrafen und Aufenthalten in Kriegsgebieten befragt werden

derStandard.at

Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus will die EU-Kommission einem Medienbericht zufolge elektronische Reisegenehmigungen nach dem Vorbild der USA einführen, die vor der Abreise eingeholt werden müssen. Die Genehmigung solle für Menschen ab 18 Jahren fünf Euro kosten und unter anderem per Kreditkarte bezahlt werden können, wie die „Welt“ berichtete.

Die Gültigkeitsdauer betrage fünf Jahre. Die Entscheidung über eine Reisegenehmigung fällen demnach die Behörden in den jeweiligen Mitgliedstaaten. Dazu heißt es laut der Zeitung in dem endgültigen Verordnungsentwurf, den die EU-Kommission am Mittwoch vorstellt: „Das vorgeschlagene Reiseinformations und -autorisierungssystem (Etias) wird eine Maßnahme der EU beim Grenzübertritt für Angehörige aus Drittstaaten sein, die ohne Visum einreisen können. Das System würde es ermöglichen zu bestimmen, ob die Anwesenheit solcher Personen auf dem Gebiet der Mitgliedstaaten ein Risiko für illegale Migration, die Sicherheit oder für die öffentliche Gesundheit darstellen“.

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