Freiheitsstrafen nach Krawallen in Heidenau


Ausschreitungen zwischen Flüchtlingsgegnern und der Polizei
Ausschreitungen zwischen Flüchtlingsgegnern und der Polizei
Die rechtsextremen Ausschreitungen in Heidenau hat für zwei Männer handfeste Konsequenzen. Das Amtsgericht in Pirna verurteilte sie zu Freiheitsstrafen ohne Bewährung. Sie sollen Böller, Steine und Flaschen auf Polizisten geworfen haben.

MiGAZIN

Wegen ihrer Beteiligung an den rechten Ausschreitungen im sächsischen Heidenau im August 2015 sind zwei Männer zu Haftstrafen verurteilt worden. Die Richter am Amtsgericht in Pirna sahen es als erwiesen an, dass die damals 26 und 32 Jahren Männer Böller, Steine und Flaschen auf Polizeibeamte geworfen haben, wie das Amtsgericht am Montag in Pirna mitteilte. Ein weiterer Angeklagter, der zum Tatzeitpunkt 20 Jahre alt war, wurde zu einer Jugendstrafe verurteilt.

Bei gewalttätigen Protesten gegen die Einrichtung eines Flüchtlingsheims in einem leerstehenden Baumarkt waren am 20. und 21. August vergangenen Jahres 33 Polizisten zum Teil schwer verletzt worden. Die massiven Ausschreitungen hatten bundesweit für Entsetzen gesorgt. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wenige Tage später die Einrichtung besuchte, wurde sie von Einheimischen übel beschimpft.

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