Katholische Kirche am Amazonas“Erdölförderung muss eingestellt werden“


Erdölförderung in Selva Alegre, einem Ort im ecuadorianischen Amazonasgebiet. Bild. Deutschlandfunk
Erdölförderung in Selva Alegre, einem Ort im ecuadorianischen Amazonasgebiet. Bild. Deutschlandfunk
Die Bodenschätze im Amazonasgebiet, insbesondere das Erdöl – sind sie Fluch oder Segen für die dort ansässigen indigenen Völker? Einerseits sollen sie in Ecuador laut Verfassung von den Gewinnen profitieren. Andererseits leiden sie darunter, dass ihr Lebensraum verschmutzt wird. Die katholische Kirche reagiert auf diesen Konflikt mit eindeutigen Positionen.

Von Burkhard Birke | Deutschlandfunk

Gesang hallt durch die Kirche in Selva Alegre. Mehrere Dutzend Gläubige haben sich im Multifunktionssaal von Huataracu in der Kommune von Selva Alegre im ecuadorianischen Amazonasgebiet versammelt: Die Männer sitzen links, die Frauen und Kinder rechts in dem Holzgebäude. Die Hitze staut sich, dem ein oder der anderen rollen die Schweißperlen von der Stirn und dennoch lauschen sie andächtig José Andi.

„Als Katechist bereite ich die Jugendlichen vor und verbreite das Wort des Evangeliums, das uns Pacha Yaya überliefert hat.“

Pacha Yaya: Das ist Kitchwa und bedeutet ‚Vater der Erde‘, der Schöpfer. Einmal im Monat zelebrieren die Kitchwa aus Selva Alegre hier einen Gottesdienst: gemeinsam mit einer Ordensschwester, und wenn er gerade verfügbar ist, einem spanischen Priester.

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