Salafisten-Razzia : Scharfe Kritik an Aydan Özoguz


Polizisten bei der der Großrazzia in NRW: Leichtfertige Durchsuchungen? Foto: dpa
Polizisten bei der der Großrazzia in NRW: Leichtfertige Durchsuchungen? Foto: dpa
Die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz fordert angesichts der jüngsten Salafisten-Razzia „Augenmaß“ – und erntet damit heftige Reaktionen aus der Union.

Von Markus Decker | Frankfurter Rundschau

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hat mit ihren jüngsten Äußerungen zum Kampf gegen Islamisten scharfe Kritik ausgelöst. Sie hatte im Sender Phoenix angesichts der jüngsten Razzien gegen die Salafisten-Vereinigung „Die wahre Religion“ „Augenmaß“ angemahnt und erklärt, in der Vergangenheit sei bei vielen Razzien nichts herausgekommen. Und wenn nichts herauskomme, hinterlasse das Spuren, auch bei jungen Menschen. „Da hat man den Eindruck von Willkür, da werden natürlich schnell auch Verschwörungstheorien wach, was man eigentlich als Staat mit diesen Menschen macht.“

Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach warf Özoguz vor, Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und den Sicherheitsbehörden in den Rücken zu fallen. Er halte die Äußerungen für „absolut unverantwortlich“ und sei „geradezu fassungslos“, sagte er der Frankfurter Rundschau.

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