Fremder Glaube, fremder Mensch?


„Ich finde, die Ängste von Fremdheit ein bisschen übertrieben.“ (dpa / Henning Kaiser)
Ahmad, Roshak und Jalal stammen aus Syrien und dem Iran, sie sind Geflüchtete. Über ihren Glauben sprechen sie nicht, wenn sie nicht direkt danach gefragt werden, er ist ihnen nicht besonders wichtig. Aber seit sie in Deutschland leben, werden sie vor allem als Muslime wahrgenommen, nicht als Syrer oder Iraner, als Journalisten oder Grafiker. Wird Religion überschätzt?

Von Mechthild Klein | Deutschlandfunk

„Ich glaube, wenn man als Student ins Ausland geht, dann ist man fremd. Und wenn man ein Land verlässt, wo man geboren ist, wo seine Freunde noch leben, wo man das erste Wort ausgesprochen hat und er gar nicht weiß, ob man zurückkehren kann oder nicht – das verursacht extra Fremdheit.“

Ahmad Alrifaee ist Journalist und als Asylberechtigter anerkannt. Der 24-Jährige musste vor zwei Jahren aus Syrien fliehen, weil er politische Kommentare im Internet verbreitet hatte und enttarnt wurde. Fremdheit – das ist für Flüchtlinge ein großes Thema.

„Es gibt Vorurteile von beiden Seiten, von deutschen Bürgern und von Geflüchteten. Von beiden Seiten gibt es Stereotypen – könnte positive Bilder sein, könnte auch negative Bilder sein.“

Roshak Ahmad – die 30-jährige Journalistin und Filmemacherin ist vor zwei Jahren aus Syrien geflohen. Sie wurde in ihrer Heimat bedroht und setzte sich nach Deutschland ab – das Land, für das sie Nachrichten aus Syrien geliefert hatte.

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