Trump: „Ich werde der größte Jobs-Präsident sein, den Gott jemals geschaffen hat“


 Bild: Kuka Systems/CC BY-SA-3.0
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Donald Trump verspricht Millionen neuer Jobs in der Industrie. Die rasante Automatisierung wird ihm einen Strich durch die Rechnung machen

Von Patrick Spät | TELEPOLIS

Die USA hatten buchstäblich die Wahl zwischen Pest und Cholera – zwischen einem faschistoiden Neoliberalen Trump und einer elitären Neoliberalen Clinton. Die Wahl verlief eigentlich so, als frage man einen Vegetarier, ob er sein Steak blutig oder medium haben wolle. Trump und Clinton stecken beide im Lobby-Sumpf aus Wall Street, US Army, privaten Sicherheitsunternehmen und anderen Interessengruppen. „It’s the economy, stupid.“ In den USA sind über die Hälfte der Kongressabgeordneten Millionäre.

Die röchelnde US-Wirtschaft war wie immer eines der zentralen Wahlkampfthemen – und damit verbunden die eklatante Kluft zwischen Arm und Reich. Das reichste 1 Prozent der US-Amerikaner verdient ein Viertel des gesamten Einkommens und besitzt die Hälfte aller Wertpapiere und die Hälfte des gesamten nationalen Vermögens. Die USA haben rund 320 Millionen Einwohner, 44 Millionen von ihnen haben nicht genügend zu essen und sind auf Lebensmittelmarken angewiesen. Das geht aus dem 2014 publizierten Bericht der US-Behörde für Landwirtschaft hervor. Ein 2015 veröffentlichter Bericht der US-Regierung kommt zu dem Ergebnis, dass rund 40 Prozent der Erwerbstätigen in nicht-regulären Jobs arbeiten, also mit befristeten Verträgen und ohne eine ausreichende Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung. Kurzum: Den meisten US-Amerikanern geht es nicht gerade gut.

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