Deutschland klagt syrischen Rebellen wegen Kriegsverbrechen an

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foto: reuters/muzaffar salman Kämpfer der „Ghoraba as-Sham“ beim Basteln, Al-Sakhour, Aleppo, Juni 2013.
Die deutsche Bundesanwaltschaft hat den Syrer Ibrahim Al F. vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf wegen Kriegsverbrechen und erpresserischen Menschenraubes angeklagt, wie die „Zeit“ am Donnerstag berichtete.
 

derStandard.at

Ihm wird laut Pressemitteilung vorgeworfen, als Kommandant einer 150-köpfigen Stadtteilmiliz, die zu der Gruppierung Ghoraba as-Sham (übersetzt: Die Fremden von Syrien) gehörte und Teil der Rebellengruppe Freie Syrischen Armee (FSA) war, spätestens ab Sommer 2012 einen Stadtteil im Nordosten der Stadt Aleppo kontrolliert zu haben. Dort hätten sich die Milizionäre an Plünderungen beteiligt und zwei Bewohner eines angrenzenden Stadtteils, die ihr Viertel davor schützen wollten, in ihre Gewalt gebracht.

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Papst zu Dodo Meisners Klarstellungsappell: Einige verstehen es nicht

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Papst Franziskus weist den Vorwurf zurück, nicht klar genug im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen zu sein. „Einige – denken Sie an gewisse Entgegnungen zu ‚Amoris laetitia‘ – verstehen es weiter nicht“, sagte Franziskus in einem Interview der Mailänder katholischen Tageszeitung „Avvenire“ (Freitag) offenbar im Blick auf den an ihn gerichteten Klarstellungsappell mehrerer Kardinäle, darunter Joachim Meisner.

kath.net

Es gebe nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern es müsse „im Fluss des Lebens unterschieden“ werden. „Das hat uns das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) gesagt.“ Es brauche wohl noch etwas Zeit, bis das überall ankomme: „Die Geschichtsschreiber sagen, ein Konzil braucht ein Jahrhundert, um richtig die Kirche zu durchdringen… Wir sind bei der Hälfte.“

Mit der dogmatischen Konstitution über die Kirche „Lumen gentium“ habe sich die Kirche wieder dem Evangelium als ihrer Quelle zugewandt. „Das verschiebt die Achse des christlichen Verständnisses von einem gewissen Legalismus, der auch ideologisch sein kann, auf die Person Gottes hin, der zur Barmherzigkeit wurde in in der Fleischwerdung des Sohnes“, so Franziskus.

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AKP-Gesetzesentwurf über Strafaussetzung bei „sexuellen Missbrauch“ mit Heirat sorgt für Eklat

AKP-Gesetzesentwurf über Strafaussetzung bei "sexuellen Missbrauch" mit Heirat sorgt für Eklat. Bild: turkishpress.news
AKP-Gesetzesentwurf über Strafaussetzung bei „sexuellen Missbrauch“ mit Heirat sorgt für Eklat. Bild: turkishpress.news

Ein Gesetzesentwurf von 6 AKP-Abgeordneten im türkischen Parlament hat für einen Eklat gesorgt. In dem Gesetzesentwurf, der am Donnerstag neben weiteren Entwürfen zu Kindesmissbrauch, Herabsetzung der Strafmündigkeit im Parlament heftig debattiert wurde, ging es um die Strafaussetzung bei sexuellem Missbrauch von Jugendlichen unter bestimmten Voraussetzungen, darunter Heirat zwischen „Opfer“ und „Täter“. Der Beschluss zum Entwurf wurde auf den 22. November vertagt, nach dem es im zweiten Anlauf nicht die benötigten Stimmen erhielt.

TURKISHPRESS news

Ein Gesetzesentwurf von 6 AKP-Abgeordneten im türkischen Parlament hat für einen Eklat gesorgt. In dem Gesetzesentwurf, der am Donnerstag neben weiteren Entwürfen zu Kindesmissbrauch, Herabsetzung der Strafmündigkeit im Parlament heftig debattiert wurde, ging es um die Strafaussetzung bei sexuellem Missbrauch von Jugendlichen unter bestimmten Voraussetzungen. Der Beschluss zum Entwurf wurde auf den 22. November vertagt.

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Vertritt der GEMA-Vorstand die Interessen der Musikurheber?

Nach seinem am Berliner Kammergericht gegen die GEMA erstrittenen Urteil fordert der rebellische Musiker Bruno Gert Kramm die Entfernung des GEMA-Vorstands, „um weitere schwere Nachteile von den durch die GEMA vertretenen Musikurhebern abzuwenden“. Da Kramm kein Vertrauen in die Selbstreinigungskräfte der GEMA hat, wandte er sich nun an die für die GEMA zuständige Aufsichtsbehörde Deutsches Patent- und Markenamt sowie an das Bundesministerium der Justiz.

Von Markus Kompa | TELEPOLIS

Kramm hatte nach dreijähriger Prozessdauer diesen Montag durchgesetzt, dass die GEMA die für Nutzung seiner Musikwerke eingenommenen Tantiemen an ihn auszukehren hat, ohne einen Abschlag von 40% bzw. 33 1/3% an die Musikverlage zu machen. Für eine solche Geschäftspraxis sahen die Richter keine vertragliche oder gesetzliche Grundlage. Musikurheber sind nunmehr frei, ihre Musikverleger an ihren GEMA-Tantiemen teilhaben zu lassen oder eben nicht. ( Das Ende der GEMA, so wie wir sie kennen.)

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Wie die Apokalypse begann

Gewaltige Kraft. So stellt sich ein Künstler den Aufprall des Asteroiden vor, der vor 66 Millionen Jahren die meisten Lebewesen...Foto: imago/Leemage
Gewaltige Kraft. So stellt sich ein Künstler den Aufprall des Asteroiden vor, der vor 66 Millionen Jahren die meisten Lebewesen…Foto: imago/Leemage
Der Einschlag eines Asteroiden tötete die Dinosaurier – und schuf innerhalb von Minuten eine seltene Kraterform, die Forscher sonst von Himmelskörpern wie dem Mond kennen.

Von Roland Knauer | DER TAGESSPIEGEL

Als vor 66 Millionen Jahren ein Asteroid mit zehn Kilometer Durchmesser in den Golf von Mexiko donnerte, löste er eine Apokalypse aus. Beben der Stärke 12 oder 13 erschütterten die Erde, Tsunamis rasten über die Meere, schlagartig stieg die Temperatur in der Karibik derart, dass sich Waldbrände entzündeten. Das in die Luft geschleuderte Material verfinsterte die Sonne, der folgenden Dunkelheit und Kälte fielen die meisten Lebewesen – allen voran die Dinosaurier – zum Opfer.

Heute liegen die Reste dieses Kraters unter hunderten Metern Sediment begraben. Dank aufwendiger Bohrungen im Frühjahr 2016 können Forscher nun jedoch rekonstruieren, wie der Bolide zunächst ein dreißig Kilometer tiefes Loch mit einem Durchmesser von rund 100 Kilometern in die Erdkruste riss. Und wie sich der Hohlraum in den Minuten nach dem Aufprall in einen flacheren und erheblich weiteren Krater mit 200 Kilometern Durchmesser verwandelte, in dessen Mitte sich ein Ring aus Bergen gebildet hatte. Joanna Morgan vom Imperial College in London, Sean Gulick von der Universität von Texas in Austin und 28 weitere Geologen beschreiben die Entstehung dieser Kraterform, die sie sonst von Himmelskörpern wie Mond oder Venus kennen, im Fachblatt „Science“.

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Olaf Latzel: Juden die christliche Botschaft nicht zu sagen ist „Antisemitismus pur“

Evangelischer Theologe aus Bremen: „Das Wichtigste, was wir brauchen, ist Pfarrermission“ – Viele Theologen hätten während des Studiums ihren Glauben an Christus verloren – Er gehe davon aus, dass 80 Prozent der Pfarrer „nicht wiedergeboren“ seien

kath.net

Das größte Hindernis für Mission und Evangelisation in Deutschland sind Pfarrer, die die Aussagen des Glaubensbekenntnisses selbst nicht für wahr halten. Diese Ansicht vertrat der Pastor der Bremer St.-Martini-Gemeinde, Olaf Latzel, am 16. November beim Freundestag Evangelisation in Limbach-Oberfrohna bei Zwickau. Er gehe davon aus, dass 80 Prozent der Pfarrer „nicht wiedergeboren“ seien, sagte er vor 600 Besuchern in der Stadtkirche. Latzel: „Das Wichtigste, was wir in Deutschland brauchen, ist Pfarrermission. Wir müssen die Pfarrer missionieren.“ Viele hätten während des Theologiestudiums ihren Glauben an Christus verloren. Denn wesentliche Inhalte wie die Jungfrauengeburt oder die leibliche Auferstehung würden an Theologischen Fakultäten geleugnet. So verwundere es nicht, dass viele Pfarrer unter Mission verstehen, „in die Dritte Welt zu gehen und dort Brunnen zu bohren“. Das aber sei Diakonie und nicht Mission. Missionieren bedeute, den Menschen unmissverständlich von Jesus zu erzählen. Stattdessen betätigten sich führende EKD-Vertreter im interreligiösen Dialog mit dem Islam.

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Österreich: Im Vorjahr mehr als 17.000 Opfer von familiärer Gewalt

Zahlreiche Aktionen im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“

dieStandard.at

17.621 Opfer familiärer Gewalt sind im Vorjahr in den Gewaltschutzzentren und der Wiener Interventionsstelle betreut worden. Davon waren 85,5 Prozent weiblich, teilten die SPÖ-Frauen anhand Zahlen der Einrichtungen mit. Im Zuge der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ vom 25. November bis 10. Dezember werden sie mit Straßenaktionen auf das Thema aufmerksam machen.

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Die Zahl der Flüchtlinge aus Libyen und die Zahl der Ertrunkenen steigen

Seit Beginn des Jahres sind Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben. dpa
Seit Beginn des Jahres sind Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben. dpa
Für Ärzte ohne Grenzen ist dies ein Weckruf, zumal im Nahen Osten und in Afrika neue und ungelöste Krisen und Konflikte zu neuen Flüchtlingsströmen führen

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Gestern sind womöglich bis zu 100 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken, die von Libyen nach Italien gelangen wollten. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die mit den Schiffen „Dignity I“ und „Bourbon Argos“ den Flüchtlingen hilft, berichtet, dass nur 27 Menschen vom britischen Militärschiff Enterprise gerettet werden konnten. Sie wurden von den Briten dem MSF-Schiff Argos übergeben. Sie seien „erschöpft, geschickt und traumatisiert“ gewesen sein, so MSF-Koordinator Michele Felaro.

In dieser Woche sind damit bereits 340 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken, im ganzen Jahr mehr als 4200, 700 mehr als letztes Jahr. Befürchtet wird, dass weiter Flüchtlinge versuchen werden, über das Mittelmeer vor allem aus Libyen nach Europa zu kommen, und dass aufgrund des schlechteren Wetters im Winter noch mehr ertrinken werden.

Die gestern geretteten Flüchtlinge, alles Männer aus Gambia, Guinea, Mali, Senegal und Sierra Leone, waren am Montag mit einem Dinghi in der Nähe von Tripoli losgefahren. Die Schmuggler, die anfangs eine Zeitlang das Boot begleitet hatten, entfernten schließlich den Motor und überließen die Menschen auf dem Boot ohne ein Satellitentelefon ihrem Schicksal. Das völlig überladene Boot wurde bald von Wasser überschwemmt, während es an Luft verlor. Schon während der Fahrt sollen Menschen über Bord gefallen oder vor Erschöpfung gestorben sein.

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Vogel-Schiss kühlt Arktis

Papageientaucher brüten in großen Kolonien an den Küsten des Nordpolarmeeres und Nordatlantiks © ATGImages/ thinkstock
Papageientaucher brüten in großen Kolonien an den Küsten des Nordpolarmeeres und Nordatlantiks © ATGImages/ thinkstock
Überraschender Kühleffekt: Arktische Seevögel haben mehr Einfluss auf das Klima als gedacht. Denn ihre riesigen Brutkolonien produzieren große Mengen Guano und dieser setzt Ammoniak frei. Das wiederum fördert die Bildung von Aerosolen in der Atmosphäre des hohen Nordens. Durch diesen Effekt bewirken die Seevögel eine geringe, aber messbare Abkühlung des arktischen Klimas, wie Forscher im Fachmagazin Nature Communications“ berichten.

scinexx

Die Arktis ist die Region der Erde, in der sich der Klimawandel am stärksten bemerkbar macht. Das Meereis schmilzt, der Permafrost taut auf und die Temperaturen steigen dort so schnell wie fast nirgendwo sonst. Die Tierwelt der Arktis muss sich entsprechend anpassen, darunter auch Millionen von Seevögeln, die alljährlich in hohen Norden brüten.

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Justizminister wollen Ehen von Minderjährigen unter 16 aufheben

Ehen von Kindern unter 16 Jahren sollen automatisch aufgehoben werden, bei Älteren sollen Ausnahmen erlaubt sein. Darauf verständigten sich Justizminister von Bund und Ländern.

MiGAZIN

Die Justizminister von Bund und Ländern haben sich in der Debatte um sogenannte Kinderehen dafür ausgesprochen, alle Ehen von unter 16-Jährigen aufzuheben und bei Älteren Ausnahmen zu erlauben. Berlins scheidender Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) sagte am Donnerstag in Berlin, mit dieser Regelung könnte der ursprüngliche Streit beigelegt werden. Die Union hatte zunächst gefordert, alle Ehen mit Minderjährigen unter 18 Jahren automatisch aufzuheben.

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5 Gründe, warum sich die regressive Linke über den Atheismus irrt

Bild: RDF
Bild: RDF
„Regressive Linke“ ist ein Begriff, den ursprünglich der britische Reformmuslim Maajid Nawaz prägte.

Von Godless Mom | Richard-Dawkins-Foundation

Er bezeichnet eine bestimmte Teilmenge der Linksliberalen, die in einem Versuch, tolerant und kulturell einfühlsam zu erscheinen, jegliche Kritik am Islam oder am Islamismus zu unterbinden versuchen, indem sie diese als „Islamophobie“ oder Rassismus bezeichnen. Die Bedeutung des Begriffs wurde mit der Zeit erweitert und umfasst nun jene, die Warnhinweise auf ideologisch bedenklichen Medien fordern, die kritikfreie Schutzräume in Universitäten sehen möchten, die den Gedanken verbreiten, dass wir alle in einer Art von Vergewaltigungskultur lebten und die kulturelle Vielfalt für eine tolle Sache halten, bis man Franzbrötchen in Bayern verkauft, dann ist es nur noch kulturelle Besitzergreifung.

Obwohl einige Regressive auch Atheisten sind, so scheint es sich bei ihnen um selbsthassende Atheisten zu halten, die selbst dann nicht für ihre eigenen Rechte eintreten würden, wenn man sie fesseln und der Papst ihnen persönlich Hostien in den Mund schaufeln würde. Sie scheinen uns Atheisten für einen üblen Haufen zu halten, inklusive sich selbst, und ich glaube, das liegt an einigen falschen Vorstellungen, die sie über Atheisten und den Atheismus selbst haben. Hier möchte ich auf fünf davon eingehen.

Erstens: Sie halten den Atheismus für eine „Bewegung“. Er ist ebenso eine Bewegung wie die Mondlandung eine Fälschung ist. Und wenn ihr mal eure Aluhüte abnehmt, erkläre ich es genauer. Überlegt doch mal, ich wurde in eine atheistische Familie hineingeboren. Ich wurde ohne Religion aufgezogen, habe keinen einzigen Tag meines Lebens an Gott geglaubt. Ich war im Alter von 2, 4, 9, 11 Jahren eine Atheistin. War ich Teil einer Bewegung? Mein Sohn ist sieben Jahre alt und glaubt nicht an Gott. Welche Rolle spielt er in der Bewegung? Was ist mit all den Atheisten, die sich nicht öffentlich zu der Sache äußern und ihren Unglauben für sich behalten? Was tragen sie zur Bewegung bei? Die große Mehrheit der Atheisten äußert sich nicht zu dem Thema und lebt vor sich hin, ohne auch nur den Anschein eines Verdachts zu erregen, dass sie gottlos sein könnten. Inwiefern ist das eine Bewegung? Was sind die Ziele einer Bewegung, deren Mitglieder sich mehrheitlich gar nicht darüber äußern?

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Bricht in Tal Afar ein Konfessionskrieg los?

© Reuters Irakische Truppen rücken auf Tal Afar vor.
© Reuters Irakische Truppen rücken auf Tal Afar vor.
In der IS-Hochburg Mossul erzielen die Truppen der irakischen Regierung weitere Geländegewinne. Beim Vormarsch auf Tal Afar drohen die Gegner der Terrormiliz sich gegenseitig zu bekämpfen.
 

Von Christian Meier | Frankfurter Allgemeine

Der Ring der irakischen Kräfte um die vom „Islamischen Staat“ (IS) gehaltene Stadt Mossul wird immer enger. Während im Ostteil der einst zweitgrößten Stadt des Landes Soldaten der irakischen Armee sich schwere Straßenkämpfe mit Dschihadisten liefern, rücken weiter westlich von Mossul schiitische Milizen auf die ebenfalls vom IS gehaltene Stadt Tal Afar vor. Am Mittwochabend verkündete eine der Milizen, dass sie den strategisch wichtigen Flughafen von Tal Afar, sechs Kilometer südlich der Stadt gelegen, unter ihre Kontrolle gebracht habe. Über den verlief nach Angaben der Einheit die letzte Nachschubroute des IS nach Mossul. In Tal Afar selbst, verkündete der Sprecher der Milizen am Montag, könnte sich möglicherweise sogar der „Kalif“ des IS, Abu Bakr al Bagdadi, aufhalten.

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Haftbefehle für mehr als 100 Wissenschaftler in Istanbul erlassen

Bild: Magazin "The Economist"
Bild: Magazin „The Economist“
Haftbefehle im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Anhänger des Predigers Gülen

derStandard.at

Die türkischen Behörden haben einem TV-Bericht zufolge die Verhaftung von 103 Wissenschaftlern in Istanbul angeordnet. Die Haftbefehle stünden im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Anhänger des Predigers Fethullah Gülen, meldete der Sender NTV am Freitag. Im Zentrum der Untersuchung stehe die Technische Universität Yildiz. Die Zeitung Hürriyet berichtete, bei mehreren zeitgleichen Razzien in Istanbul seien bereits 70 Akademiker festgenommen worden.

Gülen wird zur Last gelegt, Drahtzieher des gescheiterten Militärputsches am 15. Juli zu sein. Der in den USA lebende Gülen hat dies zurückgewiesen. Nach dem Putschversuch sind in der Türkei Zehntausende mutmaßliche Anhänger Gülens aus dem Staatsdienst entfernt und Tausende festgenommen worden.

Christliche Klinik streicht Abtreibungen – Konzession entziehen!

In Schaumburg haben sie gewonnen: Abtreibungsgegner. Foto: Florian Schuh/DPA
In Schaumburg haben sie gewonnen: Abtreibungsgegner. Foto: Florian Schuh/DPA
Im Kreis Schaumburg können ungewollt schwanger gewordene Frauen nicht mehr abtreiben. Der Betreiber des Kreisklinikums lehnt das ab.
 

Von André Zuschlag | taz.de

Wenn kein medizinischer Notfall vorliegt, können Frauen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg bald nicht mehr abtreiben. Dort wird gerade ein Klinikum gebaut, das die bisherigen drei kleineren Krankenhäuser im Landkreis ersetzen soll. Betreiber des neuen Klinikums ist der Agaplesion-Konzern, der sich als gemeinnützige Aktiengesellschaft auf sein christliches Leitbild beruft und deshalb bei sozialer Indikation keine Abtreibungen durchführen will. In Einzelfällen erkennt die Klinik auch eine seelische Gefährdung als Grund an. Die übrigen Frauen, die ungewollt schwanger geworden sind und deshalb abtreiben möchten, sollen sich jedoch ein anderes Krankenhaus suchen.

In zwei der drei Krankenhäuser in Schaumburg waren Abtreibungen bisher möglich, da der Landkreis der Betreiber war, beziehungsweise momentan noch ist. Im dritten Krankenhaus war dies nicht möglich, da es ebenfalls ein christliches Krankenhaus ist. Betreiber auch hier: der Agaplesion-Konzern. Zudem gibt es im Landkreis keine Arztpraxen, die eine ambulante Abtreibung anbieten. Den Bau des Klinikums, der im kommenden März abgeschlossen sein soll, hatte der Landkreis mit 95 Millionen Euro mitfinanziert.

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Rolling-Stone-Journalistin wegen böswilliger Verleumdung verurteilt

University of Virginia. Foto: Public Domain
University of Virginia. Foto: Public Domain
Die perfekte Geschichte rund um eine Gruppenvergewaltigung auf einem Universitätsgelände in den USA hat sich als Lüge entpuppt

Von Alexander und Bettina Hammer | TELEPOLIS

Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, wie es Sabrina Rubin Elderly ging, als sie erstmals den Kontakt mit der Frau herstellte, die im weiteren nur „Jackie“ genannt wird. Für die Redakteurin und Journalistin muss ein Traum in Erfüllung gegangen sein – denn Jackies Geschichte hatte alles, was die „perfekte Geschichte“ ausmachte, wenn es um Vergewaltigung an US-amerikanischen Universitäten geht:

Eine junge Frau, die bei einer Verbindungsparty das Opfer trinkfreudiger Verbindungsbrüder wird, die Aspiranten der Verbindung zur Vergewaltigung als Inititionsritus anhalten und auch selbst vergewaltigen. Hilfsbereite Freunde, die das geflüchtete, blutüberströmte Opfer versorgen. Gleichgültige Universitätsmitarbeiter, die dem Opfer nicht helfen, obwohl sie Ansprechpartner bei sexueller Gewalt sind.

Und das alles an jener Universität, die Frau Elderly sich als Beispieluni für einen solchen Artikel ausgesucht hatte. Es war sozusagen der Hauptpreis bei der Artikellotterie, wenn es darum ging, sexuelle Gewalt an US-Universitäten darzustellen.

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Erdogan sieht Westen „an der Seite von Daesh“

Erdo_IS

Bei einem Staatsbesuch in Pakistan erhebt der türkische Staatspräsident Erdogan schwere Vorwürfe: Der Westen unterstütze die Terrormiliz IS – und dies richte sich gegen die islamische Welt.

DIE WELT

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) schwere Vorwürfe gegen den Westen erhoben.

„Der Westen ist zur Zeit an der Seite von Daesh (IS)“, sagte er am Donnerstag vor dem pakistanischen Parlament in Islamabad. „Wir haben festgestellt, dass die Waffen in ihren Händen westlichen Ursprungs sind.“ Das richte sich gegen die islamische Welt.

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Catholic Church manufactured an ovarian miracle for Mother Teresa!

Bild: theaustralian.com.au
Bild: theaustralian.com.au
Many do not know that the Catholic church declares a person a saint upon the approval of the merit of “miracles” that happened in their name. That nearly 10,000 saints that the church have also means this church of miracle-mongering so far approved around 20,000 “miracles”!

By Sanal Edamaruku | Church and State

Mother Teresa also was made a saint after clearing this criterion. And for that, the church had to manufacture a “miracles” in her name.

The story goes as follows. A lady namely Monica Besra had ovarian tumour. She placed a picture of Mother Teresa on her belly and prayed. Then the morale happened! the tumour finished magically: Vatican approved this claim as a miracle. So the gates were open for her to become a saint.

Was Monica Besra’s ovarian tumor really cured by the supernatural powers of Mother Teresa’s picture placed on her abdomen? The Missionaries of Charity insist it was. The Vatican has approved the story officially as a first-class miracle. Such absurd and dangerous claims call for legal action! The Indian Rationalist association, who have kicked off the controversy about Mother Teresa’s after-death-miracle, demand that the government of West Bengal take the Missionaries of Charity to court for their false claims.

The case of the miracle makers won’t stand in front of any court of law. Their witnesses have vowed to keep mum, not to contradict each other. Their certifiers are anonymous and untraceable. Their proof is obviously faked. And to top it all: their crown witness has vanished!

According to the Vatican, Monica Besra’s ovarian tumor was cured by the powers of Teresa’s picture, placed on her abdomen. But the medical records prove that it was sheer conventional medical treatment that rescued her life. “In the 21st century how can you talk about miracle healing?” says West Bengal health minister Suyrya Kanta Mishra. The miracle documentation claims that several doctors have certified that the healing was “scientifically inexplicable”, but not a single of these anonymous witnesses could so far be traced. The former health minister of West Bengal, Partho De, revealed that he had been approached by the Vatican agents and asked to name a doctor, who would certify that Monica Besra’s healing was a miracle. He declined support. After ordering the medical records of the case in February 2000 for scrutiny to the Kolkata (Calcutta) health department, he was convinced that there was nothing unusual about the disappearance of the tumor after prolonged medical treatment.

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‚Marienverehrung hängt nicht an Erscheinungen und Offenbarungen’

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Kurienkardinal Müller bat die Gläubigen hinsichtlich der Phänomene in Medjugorje auf eine Entscheidung der Universalkirche zu warten.
 

kath.net

Die Verehrung der katholischen Kirche für Maria hänge nicht von Phänomenen wie Erscheinungen oder Offenbarungen ab. Der Glaube der Kirche hinsichtlich Marias habe seine Grundlage in ihrer Jungfräulichkeit und Gottesmutterschaft, ihrer Unbefleckten Empfängnis und ihrer Himmelfahrt. Das sagte Gerhard Kardinal Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation, über die Erscheinungen in Medjugorje.

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Lutheraner erstellen Strategiepapier zu Mission

Der Lutherische Weltbund will zum 500. Reformationsjubiläum 2017 ein Strategiepapier für die Mission erarbeiten. Rund 80 Missions-Experten bündelten in Genf die Konzepte zur Verkündung des Wort Gottes, teilte der Weltbund am Donnerstag mit.

evangelisch.de

Die Geistlichen und andere Kirchenvertreter beraten auf dem zweitägigen Treffen darüber, welche Schwerpunkte eine ganzheitliche Mission haben soll, wie sie umgesetzt werden kann und welche Praktiken sich bewährt haben. Dabei erwartet der Lutherische Weltbund, dass die Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen in ein Strategiepapier einfließen.

Die ganzheitliche Mission will auch die Lebensumstände der Menschen verbessern, etwa durch Projekte zur Armutsbekämpfung oder Friedensarbeit. Aufgrund der verschiedenen theologischen, historischen und geografischen Hintergründe der 145 LWB-Mitgliedskirchen in 98 Ländern sei es wichtig, die Gemeinsamkeiten bei der Mission herauszuarbeiten, hieß es.

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This Camouflaging Spider Will Make You Forever Suspicious of Dead Leaves

No wonder this little guy went undiscovered for so long. Image: Matjaž Kuntner
No wonder this little guy went undiscovered for so long. Image: Matjaž Kuntner
Scientists have discovered a unique, leaf-shaped spider that perfectly camouflages itself in rainforest trees—and even drags dead leaves up into the branches, securing them with web, to help itself hide.

By Kaleigh Rogers | MOTHERBOARD

A short paper published in the Journal of Arachnology this week described the spider, which was discovered in 2011 by a group of researchers in the rainforests of Mengla, in Yunnan province, China. They were on an expedition to look for spiders, but not this specific kind, according to Matjaž Kuntner, lead author of the paper and a research with both the National Museum of Natural History and the Jovan Hadži Institute of Biology ZRC SAZU in Slovenia.

“We’re trained to find strands of spider silk at night by using our headlamps and we found these strands of silk and basically followed them to the source of it,” Kuntner explained.

The first spider was found hanging among dead leaves that were lashed to the tree branches with spider silk, making the researchers suspect that the female spider went down to the forest floor, gathered up dead leaves, dragged them to her hiding spot, and hung them up like curtains.

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