Polen: PiS-Abgeordnete droht nicht-katholischen Flüchtlingen mit Deportation


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Die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) ist für die konservative Einstellung sowie engen Beziehungen zur katholischen Kirche bekannt. Nicht zu vergessen ist die Ablehnung der Aufnahme von Flüchtlichen. Eine PiS-Abgeordnete möchte, dass nicht-katholische Flüchtlinge eine spezielle Erklärung unterschreiben. Anderenfalls sollen sie deportiert werden. Auf Kritik musste sie nicht lange warten.

Von Dorota Rędzikowska | POLEN HEUTE

Beata Mateusiak-Pielucha ist eine von 235 Abgeordneten der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Heute wurde ihr Feuilleton veröffentlicht. In ihrem Text stellt sie einige Fragen und kommentiert die Ereignisse um den Film „Wolyn(„Wolhynien”). Wie sie selber ihre Fragen beschrieb, waren diese „unangemessen aus der Sicht der politischen Korrektheit“. Besonders ist der Vorschlag der Abgeordneten aufgefallen, laut dem alle Einwanderer und Flüchtlinge, die nach Polen kommen, eine spezielle Erklärung unterschreiben sollen.

Atheisten, Muslime oder orthodoxe Christen sollen sich nämlich bereit erklären, die polnische Verfassung sowie für Polen wichtige und geltende Werte zu akzeptieren und zu respektieren. Sollte jemand diese Bedingung nicht erfüllen, könnte dies ein Grund der Deportation sein, so Mateusiak-Pielucha. Die PiS-Abgeordnete betonte, dass es ihr um die Gefahr gehe, die die Flüchtlinge und Einwanderer angeblich mitbringen.

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