Sorge um Welt-Saatgutbank auf Spitzbergen


foto: reuters/heiko junge Ziel der Pflanzensamenbank auf Spitzbergen ist es, wichtige Nutzpflanzenarten der Erde zu bewahren.
foto: reuters/heiko junge Ziel der Pflanzensamenbank auf Spitzbergen ist es, wichtige Nutzpflanzenarten der Erde zu bewahren.
Rund acht Jahre nach Inbetriebnahme der Welt-Saatgutbank auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen müssen neue Vorkehrungen gegen den Temperaturanstieg in der Arktis getroffen werden. Die Regierung in Oslo gab dazu kürzlich Einzelheiten bekannt. Denn die Auswertung der Klimadaten vom Sommer zeigen neue Rekordwerte.

Von Andreas Stangl | derStandard.at

Künftig sollen zusätzliche Barrieren an der Innenwand des unterirdischen Archivs der Pflanzensamen und im Eingangsbereich verhindern, dass im Sommer Schmelzwasser eindringt und sowohl die dort eingelagerten Pflanzensorten als auch die Statik des Gewölbes bedroht. Zudem sollen unnötige Wärmequellen wie ein bisher im Gewölbe platzierter Transformator aus der Umgebung der Proben entfernt werden. Auch die Logistik soll künftig effizienter gestaltet werden, um den Kälteverlust beim An- und Abtransport der weltweit an- und ausgelieferten Samen zu verringern.

Vor einem Jahrzehnt galt der Standort in der Nähe der Spitzbergen-Hauptsiedlung Longyearbyen noch als klimatisch sicher. Befürchtungen, dass bauliche Verstärkung notwendig wird, gab es aber bereits in den vergangenen Jahren. Derzeit sorgt ein Thermostat dafür, dass die künstlich erzeugte Lagertemperatur von minus 18 Grad Celsius nicht überschritten wird.

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