„Der Hass auf uns Jäger ist fürchterlich“


© Stefanie Silber Jäger Bernd Moos-Achenbach mit seinen beiden Rauhaardackeldamen Emmi, sieben, und Tochter Cilly, eineinhalb Jahre alt
© Stefanie Silber. Jäger Bernd Moos-Achenbach mit seinen beiden Rauhaardackeldamen Emmi, sieben, und Tochter Cilly, eineinhalb Jahre alt
Bernd Moos-Achenbach geht seit 33 Jahren in seinem Revier auf die Pirsch. Jetzt gibt der Jäger auf. Vorher rechnet er ab mit naiven Tierfreunden, Nacht-Joggern und sonstigen Störenfrieden im Wald.

Von Bettina Weiguny | Frankfurter Allgemeine

Wir treffen Bernd Moos-Achenbach in seinem Revier bei Frankfurt. Es ist Mitte November, kalt und regnet in Strömen. Den Jäger stört das nicht, seine beiden Dackel auch nicht. Er möchte uns das Revier zeigen, in dem er seit 33 Jahren zur Jagd geht. Jetzt aber gibt er es auf – vor allem wegen der vielen Anfeindungen.

Herr Moos-Achenbach, Sie sind passionierter Jäger – und damit für viele Menschen ein Unmensch.

Das müssen Sie mir nicht sagen! Was meinen Sie, wie oft mir jemand nachruft „Sie Mörder!“, wenn ich mit dem Gewehr im Wald unterwegs bin.

Sie werden offen angefeindet?

Hier schon. Ich jage auch in Österreich, da ist das anders. Aber in Deutschland halten sie dich für gemeingefährlich, wenn du Tiere jagst. Im Zweifel beschimpfen sie dich und rufen dann die Polizei.

Was macht die?

Die kommt und kontrolliert, ob ich eine Jagderlaubnis habe, wir plauschen ein bisschen und sie fahren weiter. Ich jage seit 33 Jahren, aber die Aggressivität gegen Jäger wird immer schlimmer.

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Ein Gedanke zu “„Der Hass auf uns Jäger ist fürchterlich“

  1. Rolo

    Hier beschreibt sich möglicherweise die Ausnahme. Trotz Einstellung seiner Lebensvernichtungsaktivitäten, verteidigt er allerdings den Massenmord an unseren Mitlebewesen. Die meisten Hobbyjäger sind leider auf Trophäen, Blut und möglichst viel Alkohol beim Feiern ihrer Abschlachtorgien erpicht. In unserer Zeit wäre es sicher möglich die übermässige Verbreitung von Wildtieren über empfängnisverhütende Maßnahmen durch gezielten Einsatz von Kontrazeptiva zu regeln. Allein, es fehlt dazu der Wille. (Da wäre ja Ende mit Halalilustig. Da gäbe es ja nicht mehr sehr viel zum Abballern.)

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