Die jüdischen Freunde des Muezzins


Israel ist voll von Moscheen. Rund 400 Gebetshäuser gibt es (Aufnahme: Jerusalem). (Bild: Imago)
Israel ist voll von Moscheen. Rund 400 Gebetshäuser gibt es (Aufnahme: Jerusalem). (Bild: Imago)

Israelische Rechtsnationale wollen dem Muezzin den Lautsprecher verbieten. Die Muslime wehren sich. Sie erhalten Hilfe von unerwarteter Seite.

Von Ulrich Schmid | Neue Zürcher Zeitung

In Europa sind es die Glocken der Kirchen oder der Kühe, in Israel ist es der Muezzin. Akustische Nachtruhestörung ist auch hier seit ehedem ein Thema, das die Gemüter erhitzt. Was den einen heilig ist, nervt die andern, die einen sind in diesem Fall sehr oft Muslime, die anderen meist Juden. Nun haben rechtsnationale Abgeordnete in der Knesset ein Gesetz aufgegleist, das den Einsatz von Lautsprechern in «Gotteshäusern» generell verböte.

Israel ist voll von Moscheen. Rund 400 Gebetshäuser gibt es, die meisten finden sich in den arabisch besiedelten Gegenden von Nazareth, Umm al-Fahem, Haifa und Akko. Aber auch in Westjerusalem gehört der Gebetsruf des Muezzins zur allnächtlichen Erfahrung.

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