Bankenverband hielt sich offenbar „Maulwurf“ im Finanzministerium


 Blick auf das Frankfurter Bankenviertel: Laut einem Medienbericht soll sich der Bankenverband einen Maulwurf im Finanzministerium gehalten haben. © Frank Rumpenhorst/DPA
Blick auf das Frankfurter Bankenviertel: Laut einem Medienbericht soll sich der Bankenverband einen Maulwurf im Finanzministerium gehalten haben. © Frank Rumpenhorst/DPA
Mit Cum-Ex-Geschäften konnten Banken lange Zeit Milliarden legal am Fiskus vorbeischleusen. Der Bankenverband ebnete dafür wohl den Weg. Laut einem Medienbericht soll er einen verdeckten Helfer im Finanzministerium bezahlt haben.
 

stern.de

Die führenden deutschen Banken hatten einem Medienbericht zufolge jahrelang einen verdeckten Helfer im Bundesfinanzministerium. Dieser beeinflusste die Politik in ihrem Sinne. Bei dem „Maulwurf“ handle es sich um den Ex-Finanzrichter Arnold R., der auch an Gesetzestexten mitgeschrieben habe, berichtet die „Bild“-Zeitung (kostenpflichtig) unter Berufung auf interne E-Mails.

R. habe sich auch mit jenem Gesetz befasst, das einen der größten Steuerskandale möglich machte: Mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften schleusten Banken und Anleger mit Aktien-Geschäften bis zum Jahr 2012 legal mehr als zehn Milliarden Euro am Fiskus vorbei.

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