Gericht: Mysteriöse Klostermillionen bleiben unangetastet


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)
Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Im spektakulären Prozess um den Millionenfund in einem Kloster im württembergischen Neresheim gehen die drei Kläger leer aus. Zusammen hatten sie rund eine Million Euro des Vermögens gefordert, das 2013 überraschend in der Benediktinerabtei im Ostalbkreis aufgetaucht war. Das Oberlandesgericht Stuttgart wies ihre Berufung am Dienstag zurück.

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Die Kläger konnten aus Sicht des Gerichts nicht hinreichend belegen, dass die Vermögenswerte tatsächlich ihnen gehören. „Es blieb so vieles unklar, dass sich der Senat keine Überzeugung dazu bilden konnte, ob die Ansprüche berechtigt sind“, sagte der Vorsitzende Richter Oliver Mosthaf. Ähnlich hatte zuvor auch das Landgericht Ellwangen entschieden.

Nachdem der frühere Abt des Benediktinerklosters 2013 gestorben war, tauchten zum Jahresende in seinem Schreibtisch Unterlagen über zwei Konten auf: eins in Krefeld und eins in Aalen. Auf diesen lagen zusammen rund vier Millionen Euro, die nicht in den Büchern der Abtei verzeichnet waren. Ein mittlerweile 84 Jahre alter Krefelder Anwalt, der im Stuttgarter Prozess zugleich als Kläger und als Rechtsbeistand einer weiteren Klägerin auftrat, hatte uneingeschränkten Zugang zu den Konten. Die Staatsanwaltschaft Krefeld ermittelt, ob illegale Steuertrickserei im Spiel war.

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