Vater bringt aidskranken Sohn zum Wunderheiler – Bewährungsstrafe


Bild: svz.de
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Statt zur Therapie brachte ein 50-Jähriger seinen aidskranken Sohn zu einem Heiler – der ihn mit Zitronensaft behandelte. Nun hat ein Gericht den Vater verurteilt, die Mutter wird per Haftbefehl gesucht.

SpON

Weil er die Therapie seines aidskranken Sohnes mehrfach abgebrochen und ihn zu einem Wunderheiler verschleppt hat, ist ein Vater in Düsseldorf zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht sprach den 50-Jährigen der Misshandlung von Schutzbefohlenen schuldig. Der Mann aus dem niederrheinischen Neuss hatte die Vorwürfe eingeräumt.

Er habe seinen kleinen Sohn in Todesgefahr gebracht, sagte die Vorsitzende Richterin in der Urteilsbegründung. Der Junge sei nun schwerstbehindert und ein Pflegefall. Die Eltern hatten den Ärzten zunächst die HIV-Infektion der Mutter verschwiegen. Dadurch seien keine Schutzmaßnahmen getroffen worden, und das Kind habe sich bei der Geburt angesteckt, so das Gericht.

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