Bayern baut muslimische Seelsorge in Gefängnissen aus


 Ein Imam beim Gebet: Bayern will mehr muslimische Seelsorger zur Betreuung muslimischer Häftlinge engagieren. In gut einem Drittel der Gefängnisse im Freistaat gibt es noch kein solches Angebot Quelle: REUTERS
Ein Imam beim Gebet: Bayern will mehr muslimische Seelsorger zur Betreuung muslimischer Häftlinge engagieren. In gut einem Drittel der Gefängnisse im Freistaat gibt es noch kein solches Angebot Quelle: REUTERS
Um einer Radikalisierung von Gefangenen durch Mithäftlinge vorzubeugen, will Bayern die Zahl muslimischer Seelsorger erhöhen. Im Freistaat sollen 40 Häftlinge einen islamistischen Hintergrund haben.

DIE WELT

Angesichts der Gefahr einer Radikalisierung in Gefängnissen will Bayern die seelsorgerische Betreuung muslimischer Gefangener ausbauen. Elf der 36 Anstalten haben keinen muslimischen Seelsorger, ergab eine Antwort auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Georg Rosenthal an die Staatsregierung, über die der Bayerische Rundfunk am Mittwoch berichtete.

Zum Stichtag 31. August waren mehr als 1700 Gefangene muslimischen Glaubens in bayerischen Gefängnissen inhaftiert, insgesamt waren damals knapp 11.000 Menschen in Haft. Bei gut 40 Häftlingen sahen die Sicherheitsbehörden der Anfrage zufolge einen islamistischen Hintergrund.

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