Reichsbürger: Ein Abgrund an Polizeiverrat


© dpa Am Tatort in Georgensgmünd: Der Todesschütze war auf den Zugriff des Spezialeinsatzkommandos vorbereitet.
© dpa Am Tatort in Georgensgmünd: Der Todesschütze war auf den Zugriff des Spezialeinsatzkommandos vorbereitet.
Für die Ermittler des Polizistenmords in Georgensgmünd ist ein Albtraum wahr geworden: Der Todesschütze tauschte mit zwei Polizisten Nachrichten aus. Die drei unterhielten sogar eine Chatgruppe.

Von Albert Schäfer | Frankfurter Allgemeine

Im Fall des selbsternannten „Reichsbürgers“, der im Oktober in Georgensgmünd einen Polizisten erschoss, ist für die Ermittler ein Albtraum bittere Wahrheit geworden: Der Todesschütze Wolfgang P. stand vor der Tat in Kontakt mit zwei Polizeibeamten. Zwar gab es am Mittwoch keine Hinweise darauf, dass P. unmittelbar vor dem Zugriff gewarnt wurde. Doch was am Nachmittag auf einer Pressekonferenz von Polizeiführung und Staatsanwaltschaft vorgetragen wurde, reichte, um in einen Abgrund an Polizeiverrat zu blicken. Die beiden Polizisten tauschten sich nicht nur über eine Gruppe in „WhatsApp“ mit P. aus; einer von ihnen forschte in Polizeicomputern im August auch nach Informationen über P. und teilte ihm das Ergebnis mit.

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