Soziologe Joas warnt Kirchen vor erhobenem Zeigefinger


Der Soziologe Hans Joas hat die Kirchenleitungen vor der Ausgrenzung Andersdenkender gewarnt. 

evangelisch.de

„Die Kirchenleitung darf nicht einfach ihre Position für die einzig christliche erklären und damit andere, die zu anderen politischen Schlussfolgerungen gelangen, in die Ecke stellen und ausgrenzen“, sagte der 67-jährige Sozialphilosoph der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt„. „Die evangelische Kirchenführung in Deutschland tut derzeit so, als würde aus dem Ethos des Christentums eindeutig ein Eintreten für eine liberale Migrationspolitik folgen. Das ist aber nicht so.“ Deshalb dürften die Gegner einer liberalen Migrationspolitik nicht in den Anruch des Unchristlichen gebracht werden, betonte Joas.

„Religion ist nicht Moral. Und Kirche sollte auch keine Agentur sein, sollte sich nicht mit ihrer Nützlichkeit anpreisen“, fügte Joas hinzu.

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