EuGH-Urteil: Glyphosat-Akten müssen offengelegt werden


Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)
Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)
Schluss mit der Geheimniskrämerei: Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat entschieden, dass für die Sicherheitsbewertung von Pestiziden alle wichtigen Informationen auf den Tisch müssen. Umweltschützer feiern das Urteil als Sieg für mehr Transparenz.

Von Andrea Hösch | greenpeace magazine

Die höchste gerichtliche Instanz in der EU stuft Pestizide und deren Ausbringung als „Emissionen in die Umwelt“ ein. Genauso wie bei Industrieanlagen oder Kernkraftwerken müssen deshalb vom Hersteller beziehungsweise Betreiber „Angaben über Art, Zusammensetzung, Menge, Zeitpunkt und Ort der Emission“ gemacht werden. „Damit hat das Gericht den Schutz von Umwelt und Gesundheit als wichtiger anerkannt als die angeblichen Geschäftsinteressen der Chemiebranche, die keine Veröffentlichung ihrer Studien zuließen“, sagt Christiane Huxdorff, Pestizid-Expertin bei Greenpeace. „Das Urteil ist ein Sieg für mehr Transparenz.“

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