WhatsApp-Chat – Delegierte bei der NRW-AfD: Falsche Frage – raus


 Die dubiose Abwahl von Delegierten bringt AfD-Landeschef Marcus Pretzell (r.) weitere Probleme. Links: Ulrich Wolinski, der die Abwahl per WhatsApp frühzeitig ankündigte. © stern.de
Die dubiose Abwahl von Delegierten bringt AfD-Landeschef Marcus Pretzell (r.) weitere Probleme. Links: Ulrich Wolinski, der die Abwahl per WhatsApp frühzeitig ankündigte. © stern.de
Im WhatsApp-Chat gesteht ein Funktionär, einige Delegierte „nicht im Griff“ zu haben. Doch das „Problem“ werde sich erledigen. Wenig später werden die Delegierten im Beisein des Vizelandeschefs abgewählt. Der Fall liegt nun beim Landesschiedsgericht.

Von Wigbert Löer | stern.de

Nach dem ersten Wahlparteitag hatte die WhatsApp-Gruppe der nordrhein-westfälischen AfD einiges erreicht. Zehn von zehn Kandidaten hatte die Funktionäre auf dem Parteitag in Soest auf die Landesliste gebracht – zehn nahezu sichere Mandate. Der Mann, den sie unterstützten, Landeschef Marcus Pretzell, war Spitzenkandidat geworden. Am nächsten Wochenende beim Parteitag in Werl sollten weitere Leute protegiert und auf die Liste zur Landtagswahl gebracht werden. In der WhatsApp-Gruppe wurden dafür die Fäden gezogen. Hier gab man die Parolen, hier wurde getrickst, hier erfuhren unschlüssige Mitglieder, wer zu wählen sei.

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