Papst Pius XI. und Mussolini: Pakt mit dem Teufel


Pius XI. und Mussolini. AP; AFP/picturedesk.com (Montage)
Pius XI. und Mussolini. AP; AFP/picturedesk.com (Montage)
Papst Pius XI. hat mit dem Faschismus paktiert und Benito Mussolinis Aufstieg erst möglich gemacht. Eine Studie des US-Historikers David Kertzer lässt den Papst eher als Dunkelmann denn als Lichtgestalt erscheinen.

Von Klaus Kühlwein | SpON EINESTAGES

Im Vatikan gehen die Uhren anders, sagt man, und Jahrhunderte gelten nichts im Strom der Zeiten. Imperien und ihre Weltanschauungen kommen und gehen, doch der Felsen Petri ist unverrückbar, seine Grundsätze bleiben unwandelbar. So weit, so heilig.

Dass der Felsen Petri dem faschistischen Regime gegenüber jedoch weder standfest blieb noch treu den eigenen Überzeugungen, hat der Historiker David Kertzer in seinem Buch „Der erste Stellvertreter“ nachgewiesen, ausgezeichnet mit dem bedeutenden Pulitzerpreis. Darin verfolgt der US-amerikanische Professor den Aufstieg Benito Mussolinis und des italienischen Faschismus an der Seite des amtierenden Papstes Pius XI.

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