Jeder zweite Dschihad-Rückkehrer bleibt radikal


Ein Foto eines deutschen Dschihadisten im Irak, das die Terrorgruppe IS verbreitet hat. (picture alliance / dpa)
Ein Foto eines deutschen Dschihadisten im Irak, das die Terrorgruppe IS verbreitet hat. (picture alliance / dpa)
Rund die Hälfte der aus Kampfgebieten nach Deutschland zurückgekehrten Islamisten bleibt einem Medienbericht zufolge ihrem extremistischen Milieu treu.

Deutschlandfunk

Wie die Zeitung „Die Welt“ unter Berufung auf eine Studie weiter berichtet, arbeitet etwa ein Viertel der Heimkehrer mit den Sicherheitsbehörden zusammen. Bei acht Prozent gehen sie von einer taktisch motivierten Rückkehr aus, etwa um sich zu erholen oder um neue Ausrüstung oder Geld zu besorgen. Lediglich jeder zehnte Ausgereiste sei desillusioniert zurückgekehrt. Insgesamt reisten bislang mehr als 850 Islamisten in das Bürgerkriegsgebiet Syrien und Nordirak aus, davon seien etwa 270 wieder in Deutschland, heißt es.

Für die Studie wurden den Angaben zufolge rund 780 Lebensläufe von Menschen zwischen 13 und 62 Jahren untersucht. Erstellt wurde sie vom Hessischen Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus, dem Bundeskriminalamt und dem Bundesamt für Verfassungsschutz. Die Untersuchung gilt als Verschlusssache.

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