Sexuelle Belästigung im Schwimmbad


Mit Flugblättern und Aushängen versuchen Schwimmbäder bundesweit darüber aufzuklären, was sexuelle Belästigung ist.Foto: dpa
Mit Flugblättern und Aushängen versuchen Schwimmbäder bundesweit darüber aufzuklären, was sexuelle Belästigung ist.Foto: dpa
Mehrere Jungs begrapschen Mädchen im Schwimmbad: Ein Einzelfall? Ja, sagt die Polizei. Und erklärt, wieso der Vorgang nicht im Polizeibericht steht.

Von Christoph Stollowsky | DER TAGESSPIEGEL

Die Schwimmmeisterin reagierte sofort. Als sie sah, dass zwei etwa 16-jährige Jungen badende Mädchen begrapschten, sprach sie die beiden an und zwang sie, das Becken sofort zu verlassen. Und sobald die 12 und 13 Jahre alten Mädchen bestätigten, dass die Jungs sie an ihre Oberschenkel gegriffen hätten, rief die Bademeisterin die Polizei. Rund zehn Beamte rückten an, die Personalien der potentiellen Täter vermutlich afghanischer Herkunft wurden aufgenommen, ein Hausverbot fürs Schwimmbad wurde ausgesprochen – dann konnte das Duo in seine nahe Notunterkunft für Flüchtlinge zurückkehren.

Der Vorfall geschah bereits vor drei Wochen in der Schwimmhalle des Europasportparks an der Paul-Heyse-Straße in Prenzlauer Berg, wurde aber erst jetzt durch einen Zeugen bekannt, der sich an den Tagesspiegel wandte. Er fragte: Wieso hatte die Polizei das Geschehen nicht gemeldet? Und wie häufig finden in Berlins Schwimmbädern solche Übergriffe statt?

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