Warum Eis auch bei Minusgraden immer nass ist


© Murata et al./ PNAS, Mal wie ein Spiegelei, mal wie ein klassischer Tropfen: Die quaisflüssige Schicht auf dem Eis ist verschieden und nicht vollständig.
© Murata et al./ PNAS, Mal wie ein Spiegelei, mal wie ein klassischer Tropfen: Die quaisflüssige Schicht auf dem Eis ist verschieden und nicht vollständig.
Rätsel gelöst: Nach gut 170 Jahren haben Forscher ein rätselhaftes Phänomen des Wassereises aufgeklärt. Denn Eis ist immer nass – selbst bei Minusgraden bildet sich eine hauchdünne Schicht aus flüssigem Wasser. Die neuen Analysen enthüllen, dass diese Nässeschicht entgegen bisheriger Theorie nicht im Gleichgewicht ist, sondern vor allem beim Sublimieren und Verdampfen auftritt.

scinexx

Eigentlich scheint die Sache klar: Wird Wasser bis unter den Gefrierpunkt abgekühlt, dann kristallisiert es aus und wird zu Eis. Aber in der Praxis ist das das Ganze weitaus komplizierter. Denn je nach Druck und den im Wasser gelösten Substanzen kann Wasser bis weit unter den Gefrierpunkt hinaus flüssig bleiben. Forschern ist es sogar schon gelungen, hochreines Wasser bei extrem hohem Druck bis minus 130 Grad flüssig zu halten.

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