Das Kalkül hinter dem Schmusekurs des Waffenkonzerns Heckler & Koch


 Ein Rekrut mit seinem Gewehr vom Typ Heckler & Koch G36 Quelle: dpa
Ein Rekrut mit seinem Gewehr vom Typ Heckler & Koch G36 Quelle: dpa
Der Pistolen- und Gewehrhersteller Heckler & Koch will künftig nur noch Nato-Länder beliefern. Mit dem Verzicht auf Großkunden wie Saudi-Arabien will der Konzern an einen Mega-Auftrag herankommen.

Von Gerhard Hegmann | DIE WELT

Deutschlands größter Gewehrhersteller Heckler & Koch (H&K) hat derzeit nur ein Ziel: Die Firma will seriös, berechenbar und wirtschaftlich solide erscheinen. Sie will, dass Schlagzeilen über mögliche Exportverstöße bei Waffenlieferungen oder eine hohe Verschuldung samt Pleitegefahr der Vergangenheit angehören.

Daher hat die Waffenschmiede jetzt per Nachrichtenagentur dpa einen anonymen Mitarbeiter verkünden lassen, dass künftig nur noch Länder beliefert werden, die „zweifelsfrei demokratisch, eindeutig nicht korrupt und in der Nato oder Nato-nah“ sind. Die Türkei, obwohl in der Nato, werde ebenfalls von der Kundenliste gestrichen, heißt es in dem Bericht.

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