Flughafen Frankfurt: Polizei widerspricht Rassismus-Vorwürfen


Polizist an einem Flughafen (Symbolbild). Foto: imago
Polizist an einem Flughafen (Symbolbild). Foto: imago
Der stellvertretende Interpol-Chef wird am Frankfurter Flughafen kontrolliert. Danach spricht er von Racial Profiling. Nun schildert die Bundespolizei ihre Sicht auf den Fall.

Von Georg Leppert | Frankfurter Rundschau

Der Vorfall sorgte international für Aufsehen. Der stellvertretende Chef von Interpol und Polizeichef von Namibia, Sebastian Ndeitunga, wirft der Bundespolizei am Flughafen Rassismus vor. Nun hat sich die Behörde erstmals ausführlich dazu geäußert. Ndeitungas Kritik sei unberechtigt, heißt es. Die Bundespolizei beruft sich unter anderem auf die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag.

Ndeitunga war am 2. Oktober mit einem Flugzeug der Air Namibia aus Windhoek in Frankfurt gelandet. Nach dem Ausstieg aus der Maschine wurde er kontrolliert. Dabei stritt er sich mit Polizisten – vor allem, weil diese seinem Diplomatenpass zu wenig Beachtung geschenkt hätten und zudem nur Passagiere mit schwarzer Hautfarbe kontrolliert worden seien. Über die Allgemeine Zeitung in Namibia machte Ndeitunga seine Vorwürfe öffentlich. Zahlreiche deutsche Medien, auch die FR, griffen den Fall auf.

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