Great Barrier Reef: Schlimmste je erfasste Korallenbleiche


Viele Korallen im Great Barrier Reef sind abgestorben. Foto: AFP/TORY CHASE / ARC CENTRE OF EXCELLENCE FOR CORAL REEF STUDIES
Viele Korallen im Great Barrier Reef sind abgestorben. Foto: AFP/TORY CHASE / ARC CENTRE OF EXCELLENCE FOR CORAL REEF STUDIES
Das größte Korallenriff der Welt verliert seine lebensspendenden Algen. Das Wetterphänomen El Niño ist zum Teil daran Schuld, dass das Great Barrier Reef leidet. Die Hauptursache sehen Experten aber an anderer Stelle.

Frankfurter Rundschau

Das Great Barrier Reef in Australien hat in diesem Jahr die schlimmste je erfasste Korallenbleiche zu verkraften. In einer 700 Quadratkilometer großen Region im nördlichen Teil des mehr als 2300 Kilometer langen Riffs seien zwei Drittel der Korallen abgestorben, manche Korallenbänke hätten gar keine lebenden Korallen mehr, bilanzierten Wissenschaftler der James-Cook-Universität am Dienstag.

Als Bleiche wird ein Verblassen der farbenprächtigen Steinkorallen bezeichnet: Bei zu hohen Wassertemperaturen stoßen die Nesseltiere die für die Färbung sorgenden Algen ab, mit denen sie sonst in einer Gemeinschaft zu gegenseitigem Nutzen leben. Ohne die sogenannten Zooxanthellen können sie auf Dauer nicht überleben und sterben ab, wenn sich die Algen nicht binnen einiger Wochen oder Monate wieder ansiedeln.

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