Rassismus: Europas ambivalenter Humanismus


 Schriftzug " Multikulti nein Danke" (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)
Schriftzug “ Multikulti nein Danke“ (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)
Die Idee des Humanismus ist mit der europäischen Tradition verbunden. Aber Letztere beinhaltet auch Kolonialzeit, Rassismus und ausbeuterischen Kapitalismus. Der europäische Rassismus habe deshalb eine besondere Dimension, betont die Historikerin und Drehbuchautorin Fatima El-Tayeb in ihrem neuen Buch „Undeutsch. Die Konstruktion des Anderen in der postmigrantischen Gesellschaft“.

Von Norbert Seitz | Deutschlandfunk

Von den Rettungsschirmen über den Brexit bis zur Flüchtlingsbewegung – Europa stolpert von einer Krise in die andere. Doch die Ursachen für die derzeitige Instabilität des Kontinents liegen tiefer als nur in Finanzierungslücken oder nationalen Egoismen, sagt Fatima El-Tayeb, die schwarze deutsche Historikerin und Drehbuchautorin. Sie beklagt eine folgenreich missratene Geschichtsaufarbeitung nach dem Epochenbruch von 1989.

„Um den veränderten Konstellationen Rechnung zu tragen, war nicht nur eine Neuformulierung deutscher und europäischer Zukunftsvisionen nötig, auch die Erinnerung musste neu gestaltet werden. Im Übergang zur gegenwärtigen Weltordnung wurde die Chance zu einer realen Neuordnung der Welt auf allen Ebenen verpasst.“

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