Glyphosat: Von Ängsten und Wahrheiten


Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)
Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)

Schon seit Monaten streitet die EU über die Risiken des Pflanzenschutzmittels. Kritiker halten das Mittel für krebserregend und fordern ein Verbot. Aber sind die Alternativen wirklich besser?

Von Katja Scherer | Technology Review

Mit manchen Sätzen macht man sich derzeit nicht viele Freunde. „Wer Glyphosat verbieten will, sollte sich vorher auch die Auswirkungen der Alternativen anschauen“, ist so einer – selbst wenn man wie Christoph Schäfers der Parteinahme für Monsanto unverdächtig ist. Dabei spricht der Ökotoxikologe vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie nur aus, was in der derzeitigen Debatte um das Pflanzenschutzmittel viel zu kurz kommt: Wenn Glyphosat vom Markt verschwindet, was ist damit wirklich gewonnen?

Stattdessen dominieren Bilder von grünen, jungen Maispflanzen die Debatte. Sie wachsen auf Feldern, die bis zum Horizont reichen, Kleinflugzeuge besprühen sie, als dichter weißer Nebel regnet das Pflanzengift auf die grünen Triebe herab. Den gentechnisch veränderten Maispflanzen kann das Glyphosat nichts anhaben. Die Unkräuter, die zwischen ihnen sprießen, sterben dagegen in den nächsten Tagen ab.

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