Hetzprediger Pierre Vogel verteilt Muhammed-Biografien in Münster


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Salafisten haben am Wochenende in Münster und anderen Städten in NRW Biografien des Propheten Muhammed verteilt – rund zwei Wochen nach dem Verbot der Vereinigung „Die wahre Religion“ mit seiner Verteilaktion „Lies!“ durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU).
 

Von Jörg Sanders | Neue Osnabrücker Zeitung

In Münster, Köln und Iserlohn verteilten Salafisten die Bücher am Wochenende. In Münster war der bekannte Hetzprediger Pierre Vogel mit dabei, der entsprechende Bilder von den Aktionen auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte.

Erst vor rund zwei Wochen hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Vereinigung „Die wahre Religion“ verboten. Sie stand hinter den Koran-Verteilaktionen „Lies!“ in vielen deutschen Städten, unter anderem in Osnabrück.

Missionierung geht weiter

Nun missionieren die Salafisten unter dem Namen „We love Muhammad“ weiter. Allerdings handelt es sich dabei nicht schlichtweg um eine Umbenennung. „We love Muhammad“ gab es auch schon vor dem Verbot von „Die wahre Religion“. Ist das dennoch erlaubt?

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1 Comment

  1. Sagenhaft wie diese Salafisten unseren Bundesinnenminister verkackeiern. Somit natürlich auch die Regierungen von Bund und Ländern. Peinlich, peinlich.
    Um von Ihrer Unfähigkeit und Machtlosigkeit abzulenken, gehn die hin und erhöhen im Aktionismus jetzt erst einmal das Strafmaß für Einbruchsdelikte und das Bußgeld für Verstöße im Straßenverkehr. Schlecht für den Geldbeutel von Verkehrssündern, ok. Die armen, bedauernswerten Einbrecher werden sich allerdings über die angekündigten Strafmaßnahmen wohl eher krank lachen. Wenn die überhaupt erwischt werden, haben die erfahrungsgemäss auch zukünftig wieder genau so wenig zu befürchten, wie letztlich die gesetzverhöhnenden Salafisten und sonstige, artverwande Gruppierungen auch.

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