Mordermittlungen gegen deutschen Dschihad-Rückkehrer


 Dschihadist Harry S. am 22. Juni 2016 vor Gericht in Hamburg Quelle: picture alliance / dpa
Dschihadist Harry S. am 22. Juni 2016 vor Gericht in Hamburg Quelle: picture alliance / dpa
Harry S. aus Bremen wurde wegen IS-Mitgliedschaft verurteilt. Er bestritt, für die Terrormiliz getötet zu haben. Nun ermittelt die Bundesanwaltschaft erneut: Ein Video zeigt ihn offenbar beim Morden.
 

Von Florian Flade | DIE WELT

Der Bremer Harry S. hielt sich monatelang bei der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak auf. Der Salafist absolvierte ein paramilitärisches Ausbildungslager, trat in einem Propagandavideo auf und war nach eigenen Angaben auch bei Morden der Islamisten anwesend. Selbst für den IS gekämpft oder gemordet haben will Harry S. aber nicht. Er distanzierte sich mehrfach von den Gräueltaten der Miliz.

weiterlesen

1 Comment

  1. Na wenigstens hat der deutsche Dschihad-Rückkehrer Harry S. aus Bremen, eine schöne Urlaubsbräune aus dem sonnigen Süden mitgebracht.
    PS. Wer kommt eigentlich für die Prozesskosten und was sonst noch so alles an Kleingeld anfällt auf ?
    Mit seiner militärischen Ausbildung könnte er ja nach einem eventuellen, allerdings längst nicht sicherem, anstehenden Knastaufenthalt, seine Schulden bei der Bundeswehr abdienen. Es würde mich wundern, wenn so etwas in Deutschland nicht möglich wäre.
    (Ironie Ende)

    Liken

Kommentare sind geschlossen.