Theater Magdeburg: Kuscheln mit der Neuen Rechten


Anhänger der Identitären Bewegung in BautzenFoto: dpa/Arno Burgi
Anhänger der Identitären Bewegung in Bautzen Foto: dpa/Arno Burgi
Das Theater Magdeburg hat mit einer Einladung heftige Kritik ausgelöst: Soll man dem neurechten Publizisten Götz Kubitschek ein Forum bieten?
 

Von Tilman Steffen | DER TAGESSPIEGEL

Kürzlich hat das städtische Theater Magdeburg ein neues Veranstaltungsformat gestartet: den Politischen Salon. Die Intendanz wolle damit „den neuen politischen Akteuren auf den Zahn fühlen“, sagt eine Sprecherin des Theaters. Bei einer ersten Runde vor wenigen Wochen war der AfD-Landtagsabgeordnete Gottfried Backhaus zu Gast, ein Fahrlehrer und arbeitsloser Orgelbauer, bisher nicht besonders radikal aufgefallen. Die Ankündigung der nächsten Podiumsrunde allerdings stößt auf scharfe Kritik. Das Theater Magdeburg hat den neurechten Vordenker Götz Kubitschek in den Politischen Salon gebeten, um unter der Überschrift „Falsch abgebogen“ über den Rechtsruck in Deutschland und Europa zu diskutieren.

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