Caritas-Leiter: Im Südsudan findet eine Art Völkermord statt


Die Gewalt und die Schutzlosigkeit der Bevölkerung im Südsudan haben Helfern zufolge unfassbare Ausmaße erreicht.

Von Natalia Matter | evangelisch.de

„Was dort geschieht ist eine Art Völkermord am eigenen Volk“, sagte der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, am Donnerstag in der südsudanesischen Hauptstadt Juba telefonisch dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Und es gibt kaum jemanden, der glaubt, dass sich die Lage bessern wird.“ Niemand in dem Land könne oder wolle die Menschen von den Übergriffen mehrerer Rebellenorganisationen und der Armee schützen, die gegeneinander kämpften.

„Der internationalen Gemeinschaft gelingt es nicht annähernd, den Bedarf der Bevölkerung an Hilfe abzudecken“, sagte Müller, der sich auf einer einwöchigen Reise in dem Land befindet. In dem bitterarmen Land, das erst 2011 unabhängig wurde, herrscht seit Ende 2013 ein blutiger Bürgerkrieg. Nach UN-Angaben wurden Zehntausende Menschen getötet, von den rund acht Millionen Südsudanesen sind etwa drei Millionen auf der Flucht. Auch der UN-Mission mit rund 13.000 Blauhelmen gelingt es nicht, die Menschen zu schützen.

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1 Comment

  1. Das sind die Verteilungskämpfe infolge starker Bevölkerungszunahme.

    Jedes Jahr nimmt die Bevölkerung Afrikas um einen 2-stelligen Millionen-Betrag zu.
    Bis zum Jahr 2050 werden in Afrika 2 Millarden Menschen leben, wenn sie sich nicht vorher gegenseitig erschlagen haben, oder nach Europa ausgewandert sind.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article131157709/2050-muss-Afrika-zwei-Milliarden-ernaehren.html

    An diesen Tatsachen rüttelt auch kein Caritas-Direktor. Er hätte besser einen Conatiner Kondome mitgebracht.

    In Somalia hat eine Frau aktuell 6 Kinder im Durchschnitt. Wenn ich einkaufe, steht ein Somali vor der Tür des Diskonters und will 1 Euro von mir!

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