Putin will gefürchteten „Atomzug“ wieder auf die Reise schicken


Russischer eisenbahngestützter Raketenkomplex BZRK © Foto: JSC RZD/Sputniknews.com
Russischer eisenbahngestützter Raketenkomplex BZRK © Foto: JSC RZD/Sputniknews.com
Wie schlecht das Verhältnis zwischen Russland und der Nato ist, zeigen Pläne des Kremls. Russlands Präsident will den berühmten „Geisterzug“ wieder aufs Gleis setzen – in den 1980er Jahren transportierte er eine tödliche Fracht.

Von Thomas Körbel | stern.de

Russlands „Geisterzug“ kehrt zurück. Wie zu düsteren Sowjetzeiten soll künftig ein Militärzug durch das russische Hinterland rollen, immer bereit, strategische Ziele im Westen ins Visier zu nehmen. Seine Fracht ist zerstörerisch: Atomraketen. Unter dem Eindruck wachsender Spannungen mit dem Westen lässt Russland die Muskeln spielen und verschafft sich international Respekt. Manöver, Truppenverlegungen an die Westgrenze und Kampfjets in Syrien – Experten warnen vor Anzeichen eines „Kalten Krieges 2.0“.

Putins Atomraketen-Zug „Bargusin“ trägt mehrere Flugkörper

Anfang 2017 soll Oberbefehlshaber Wladimir Putin über den Stand der Entwicklung des Raketenzuges vom Typ „Bargusin“ mit Platz für fünf oder sechs Flugkörper informiert werden. Das sowjetische Original war in den 1980er Jahren gefürchtet, weil es für die westliche Aufklärung schwer zu orten war. Noch bis zum Beginn der 2000er Jahre betrieben die russischen Streitkräfte den geheimnisvollen Zug.

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