Theologieprofessor Peter Stuhlmacher kritisiert Nein zur Judenmission


Foto: epd-bild/Alexander Baumbach. bearb.: bb
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Scharfe Kritik am Nein zur Judenmission der EKD-Synode hat der Theologieprofessor Peter Stuhlmacher (Tübingen) geübt. Das Kirchenparlament hatte am 9. November einstimmig eine entsprechende Kundgebung verabschiedet.

kath.net

Darin heißt es, Christen seien ungeachtet ihrer Sendung in die Welt nicht berufen, Israel davon zu überzeugen, dass der Weg zu Gottes Heil nur über den Juden Jesus Christus führe: „Alle Bemühungen, Juden zum Religionswechsel zu bewegen, widersprechen dem Bekenntnis zur Treue Gottes und der Erwählung Israels.“

Stuhlmacher äußerte sich bei der Verleihung des Johann-Tobias-Beck-Preises des Arbeitskreises für evangelikale Theologie (AfeT) in Tübingen an die Schweizer Pfarrerin und Privatdozentin Hanna Stettler. Wie er in seiner Laudatio sagte, hat die EKD-Synode pünktlich zu Beginn des 500-jährigen Reformationsjubiläums „öffentlich unter Beweis gestellt, dass unsere evangelische Kirche den reformatorischen Grundsatz sola sciptura (allein die Schrift) preisgibt, wenn es um Konformität mit dem kulturpolitischen Mainstream geht“.

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