Aleppo: USA und Russland verhandeln über Abzug der Milizen


Al-Nusra, Foto ohne Datum aus Ost-Aleppo, Propagandaaufnahme
Al-Nusra, Foto ohne Datum aus Ost-Aleppo, Propagandaaufnahme
Deren Niederlage steht fest. Die Frage ist, wer freiwillig abzieht. Der Türkei könnte ein „beängstigendes Szenario“ bevorstehen

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

US-Außenminister Kerry und sein russischer Amtskollege Lawrow arbeiten das nächste Abkommen zu Aleppo aus. Wieder ist die Trennung bewaffneter Milizen von den dschihadistischen Gruppierungen der heikle Punkt.

Kerry hatte am vergangenen Freitag in Rom angekündigt, dass in dieser Woche eine Reihe von „Ideen“ in Gesprächen zwischen amerikanischen und russischen Diplomaten in Genf getestet werde. Es sei wichtig, dass man auf dem diplomatischen Weg weiterkomme.

Niemand warte auf die nächste amerikanische Regierung, sagte Kerry nach einem Treffen von Lawrow: „Wir beide haben das Gefühl, dass die Situation dringend ist.“

Heute übermittelt die russische Nachrichtenagentur Tass ein paar Details zu den Ideen und die Haltung Lawrows. Demnach habe Kerry dem russischen Außenminister in Rom Vorschläge übergeben, die einen Wegeplan und Termine für den Abzug von „allen Milizen ohne Ausnahme aus Ost-Aleppo“ betreffen. Der Abzugsplan solle miteinander koordiniert werden.

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