Merkel fordert „Mörder ganz deutlich zu benennen“


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Erstmals äußert sich die Kanzlerin zu dem Mord an einer Studentin in Freiburg. Wenn der Täter ein Flüchtling war, so müsse das offen gesagt werden. Zudem warnt Merkel vor pauschaler Verurteilung.

DIE WELT

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Zusammenhang mit dem Mordverdacht gegen einen jungen Afghanen in Freiburg vor einer Verurteilung aller Flüchtlinge gewarnt. „Wenn es sich herausstellen sollte, dass es ein afghanischer Flüchtling war, dann ist das absolut zu verurteilen, genauso wie bei jedem anderen Mörder, aber auch ganz deutlich zu benennen“, sagte Merkel in einem Interview der ARD-„Tagesthemen“.

„Und dann sage ich, dass damit aber nicht die Ablehnung einer ganzen Gruppe verbunden sein kann, so wie wir auch sonst nicht von einem auf eine ganze Gruppe schließen können.“

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