Krebs: Auslöser für Metastasen entdeckt?


Zellen eines metastasierenden Melanoms © Julio C. Valencia/ NCI/NIH
Zellen eines metastasierenden Melanoms © Julio C. Valencia/ NCI/NIH
Waffe gegen wandernde Krebszellen? Krebstumore benötigen offenbar bestimmte Fette, um Metastasen zu bilden. Denn einige ihrer Zellen tragen spezielle Fettsäure-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie an Energie gelangen. Erhalten krebskranke Mäuse eine besonders fettreiche Kost, verstärkt dies ihre Metastasenbildung. Blockiert man dagegen diese Andockstellen, geht die Metastasierung deutlich zurück, wie Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. Diese Erkenntnis könnte nun neue Ansätze für Therapien liefern.

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Für Krebspatienten ist meist die größte Angst, dass der Tumor bereits gestreut hat und Metastasen nun auch andere Organe befallen. Das passiert, wenn sich einzelne Krebszellen aus dem Zellverband lösen, über Blut- oder Lymphbahnen auf Wanderschaft gehen und dann in anderes Gewebe eindringen. Dort können sie sich ansiedeln, teilen und auf diese Weise Tochtergeschwulste des ursprünglichen Tumors bilden.

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