„Stadt ohne Juden“ wird dank Crowdfunding restauriert


''Stadt ohne Juden'' im Filmarchiv in Wien / Bild: (c) APA/AFP (JOE KLAMAR)
‚Stadt ohne Juden“ im Filmarchiv in Wien / Bild: (c) APA/AFP (JOE KLAMAR)
Der Stummfilm von 1924 auf fragilem Nitrofilm ist eine „Vorahnung der Vertreibung der Juden“. Vergangenes Jahr wurden verloren geglaubte Szenen entdeckt.

Die Presse.com

Das Filmarchiv Austria hat wenige Tage vor Ende seiner Crowdfunding-Kampagne zur Restaurierung von „Die Stadt ohne Juden“ die Zielsumme von 75.500 Euro erreicht. Bis Mittwochnachmittag sind knapp 76.400 Euro von 635 Unterstützern für die Basissicherung des österreichischen Stummfilms von Hans Karl Breslauer aus dem Jahr 1924 eingegangen. Die Initiative läuft noch bis Samstagabend.

Im Oktober 2015 waren verloren geglaubte Szenen des Schlüsselwerks auf einem Pariser Flohmarkt gefunden worden. Gedreht wurde er nach einer Romanvorlage des jüdischen Schriftstellers Hugo Bettauer.

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