Berlin: Islam-Streit in der SPD – Scharia und Kopftuch


künftige Staatssekretärin? Sawsan Chebli. Bild: dpa/BZ
künftige Staatssekretärin? Sawsan Chebli. Bild: dpa/BZ
Sie ist noch nicht einmal im Amt, doch die Personalie Sawsan Chebli (38) beschert Berlins Sozialdemokraten bereits die erste Austritts-Drohung! Die künftige Staatssekretärin hatte sich wiederholt für Kopftuch und Scharia ausgesprochen.

Von Olaf Wedekind, Victor Reichardt | BZ

Am Dienstag hatte Regierungschef Michael Müller (51, SPD) die derzeitige Vize-Sprecherin des Auswärtigen Amtes als künftige Staatssekretärin für Bund-Länder-Koordination vorgestellt. Doch die Rückkehr der Politikwissenschaftlerin mit palästinensischen Wurzeln in den Senat (2010–2014 Grundsatzreferentin für interkulturelle Angelegenheiten unter Ex-Innensenator Ehrhart Körting) sorgt in der Partei für Unverständnis. Der Grund: die Haltung der bekennenden Muslima zur eigenen Religion.

Özkaraca ist gegen Cheblis Pläne

Als „fatal“ bezeichnet ihr Neuköllner Parteikollege Erol Özkaraca (53) die Entscheidung gegenüber B.Z. „Chebli gehört zu den Genossen, die eine Brücke zu islamistischen Vereinen bauen will. Das halte ich politisch für absolut falsch.“

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